700 Stunden bei Hochwassereinsätzen

Das Wasser ist nun in vieler Orts wieder zurückgegangen aber die Schäden bleiben.
So könnte man die derzeitige Lage in den betroffenen Gebieten beschreiben. Die Freiwillige Feuerwehr Schenkenbrunn leistete beim Hochwasser in den vergangenen Tagen ca. 700 Einsatzstunden.Am Sonntag dem 2. Juni musste unsere Wehr erstmals nach Arnsdorf ausrücken. Hier galt es Wertgegenstände vom Erdgeschoss in die Obergeschosse zu bringen, weiters mussten Heizöltanks gepölzt und gesichert werden. Am Montag waren Teile unserer Mannschaft zur örtlichen Unterstützung der Einsatzleitung in Ober- und Mitterarnsdorf angefordert worden. Hier galt der Einsatzschwerpunkt der Gebäudesicherung mittels Schalungsplatten und Sandsäcken. Am Dienstag und Mittwoch waren keine Kräfte der Feuerwehr Schenkenbrunn im Hochwassereinsatz, ehe es am Donnerstag, Freitag und Samstag hieß „Das Wasser geht, der Dreck kommt“. Hier waren alle verfügbaren Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren der Region im Einsatz um den Schmutz und die Schäden, die das Hochwasser hinterlassen hat, zu beseitigen. Hier waren so manche Keller mit einer bis zu 50 cm hohen Schicht Schlamm angefüllt. Diesen Schlamm mussten die Einsatzkräfte, ehe er trocken wurde, aus den Räumlichkeiten entfernen, wäre dies nicht in dieser Eile geschehen, wäre dieser Donauschlamm hart wie Beton geworden. Ein großes Dankeschön ergeht hier auch jenen drei Helfern aus dem Raum Herzogenburg, die am Samstag freiwillig mit uns nach Mitterarnsdorf fuhren, um zu helfen. An dieser Stelle sei auch die tolle Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Bundesherr erwähnt. Ohne unsere Soldaten hätten wir den Dreck nie in dieser verhältnismäßig kurzen Zeit weg bekommen.

Einsatzstunden: 700
Mannschaftseinsatz an 5 Tagen: 74
Fahrleistung unserer Fahrzeuge: 600 km

Hier ein paar Einblicke in die Einsatzarbeit:

20130607_112333 20130607_150728 20130607_154843 20130607_163206 20130608_082150