Verbrennen im Freien

Verbrennen im Freien

Aus gegebenem Anlass stellen wir, die Feuerwehr Schenkenbrunn, diese Information auf die Homepage. Wir ersuchen die Bevölkerung höflichst dies einzuhalten.

Quelle: www.bfk-krems.at (Interner Bereich)

Sowohl das punktuelle als auch das flächenhafte Verbrennen von biogenen Materialien (Anmerkung: z.B. Gras, Äste, Holz, …) ist im Freien ganzjährig verboten.

Ausnahmen vom Gesetz:

  • Verbrennen von biogenen Materialien im Rahmen von Übungen zur Brand- und Katastrophenbekämpfung (Bundesheer und Feuerwehr)
  • Lagerfeuer, mit der Einschränkung, dass nur trockenes, unbehandeltes Holz oder Holzkohlen verwendet werden dürfen
  • Grillfeuer, mit der Einschränkung, dass nur trockenes, unbehandeltes Holz oder Holzkohlen verwendet werden dürfen
  • Schwenden in schwer zugänglichen alpinen Lagen
  • Abflammen von Böden im Rahmen der biologischen Wirtschaftsweise bzw. sog. integrierten Produktion
  • Osterfeuer im Zeitraum zwischen Sonnenuntergang am Karsamstag und Sonnenaufgang am Ostermontag
  • Sonnwendfeuer zwischen dem Freitag vor dem 21. Juni und dem nachfolgenden Sonntag sowie zwischen dem Freitag vor dem 21. Dezember und dem nachfolgenden Sonntag; fällt der 21. Juni oder der 21. Dezember auf einen Samstag, gilt als nachfolgender Sonntag der 29. Juni bzw. der 29. Dezember
  • Johannesfeuer am 24. Juni
  • Das Verbrennen von Rebholz in schwer zugänglichen Lagen im Monat April. Als schwer zugänglich gilt eine Lage dann, wenn die Zufahrt mit einem Schmalspurtraktor samt Anbaugerät nicht möglich ist.
  • Das punktuelle Verbrennen biogener Materialien, das auf Grund von Lawinenabgängen die Nutzbarkeit von Weideflächen in schwer zugänglichen alpinen Lagen beeinträchtigt. Als schwer zugänglich gilt eine Weidefläche dann, wenn die Strecke bis zu dem Punkt, ab dem ein motorisierter Abtransport mit geländetauglichen Fahrzeugen (z.B. Traktor mit Anhänger) möglich ist, mehr als 50 Meter beträgt oder die Strecke bis zu dem Punkt, ab dem ein motorisierter Abtransport mit geländetauglichen Fahrzeugen (z.B. Traktor mit Anhänger) möglich ist, 50 Meter oder weniger beträgt, jedoch der Einsatz einer Seilwinde geländetechnisch nicht durchführbar ist.
  • Das Verbrennen von Pflanzen oder Pflanzenteilen, wenn sie von einer der nachstehenden Krankheiten oder von einem der nachstehenden Schädlinge befallen sind: Weidenbohrer, Blausieb, Birnenverfall, Sharkakrankheit, Schwarzfäule, Esca, Tilletia controversa (Zwergsteinbrand)
  • Das Räuchern in Obst- und Weingarten als Maßnahme des Frostschutzes.

Sicherheitsvorkehrungen:

Für das zulässige Verbrennen gilt die Verordnung über die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen beim Verbrennen im Freien, LGBl. 4400/6–1.

Rechtsgrundlagen:

  • Bundesluftreinhaltegesetz – BLRG, Stf 137/2001, i.d.F. 77/2010, ausgegeben am 18.08.2010
  • Ausnahmeverordnung vom Verbrennungsverbot für biogene Materialien, LGBl 8102/3–1, ausgegeben am 31.03.2011

LINKS:

Bundesluftreinhaltegesetz
Verordnung über Ausnahmen vom Verbot des flächenhaften Verbrennens
Verordnung über Ausnahmen vom Verbot des punktuellen Verbrennens
Ausnahmeverordnung vom Verbrennungsverbot für biogene Materialien
NÖ Planzenschutzverordnung
NÖ Umwelthaftungsgesetz
Verordnung über die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen beim Verbrennen im Freien
NÖ Feuerwehrgesetz